Eigenmächtige Veränderungen durch einen Wohnungseigentümer
OGH 5 Ob 38/15xEin Wohnungseigentümer hat eigenständig für zwei ihm gehörenden Kfz-Abstellplätze ein elektrisches Garagentor eingebaut. Diesen Sachverhalt hatte der OGH zu beurteilen. Der Kläger machte geltend, dass dies eine Widmungsänderung darstellen und die Nutzwerte...
Abgrenzung von Fruchtgenuss- von Wohnungsgebrauchsrecht
OGH 5 Ob 55/16yGemäß § 12 Abs 1 des Allgemeinen Grundbuchsgesetzes müssen Servituten (Dienstbarkeiten), die Gegenstand einer Eintragung sein sollen, möglichst konkretisiert sein. In diesem Fall war in der Grundbuchsurkunde lediglich die Rede von einem „Wohnrecht gem. § 521 ABGB“.Laut...
Fruchtgenussrechte am gesamten Mindestanteil bei der Eigentümerpartnerschaft
OGH 5 Ob 149/16xDieser Entscheidung liegt unter anderem die Rechtsfrage zugrunde, ob beim Wohnungseigentum bloß einem der beiden Eigentümerpartner ein Fruchtgenussrecht eingeräumt werden kann. Gemäß § 13 Abs 3 Satz 1WEG dürfen die beiden Anteile an einem Mindestanteil niemals...
Wertberechnung bei der Grundbuchseintragung
VwGH Ra 2016/16/0037Eintragungsgebühren für Grundbuchseintragungen, (ausgenommen Übertragungen im Familienverband) werden vom Wert des Rechts bemessen, das Gegenstand der Eintragung sein soll. Das vorliegende Erkenntnis beschäftigte sich mit der Frage, ob ein das Eigentumsrecht...
Erlöschen nicht einverleibter Servituten
3 Ob 232 / 16pDienstbarkeiten sind grundsätzlich im Lastenblatt der dienenden Liegenschaft im Grundbuch einzutragen. Unter Umständen können Servituten aber auch ersessen werden und sind somit nicht im Grundbuch ersichtlich. Dazu müssen während der Ersitzungszeit, grundsätzlich...
Liegenschaftsbewertung im Verlassenschaftsverfahren
2 Ob 23/16 wDer Notar hat als Gerichtskommissär in weiten Teilen das Verlassenschaftsverfahren durchzuführen. Dem Gericht kommt dabei eine eher restriktivere Position zu.Es kann dem Gerichtskommissär allerdings trotzdem Weisungen erteilen.Im konkreten Fall ging es um eine...
Belastungs- und Veräußerungsverbot bei Eigentümerpartnerschaften
5 Ob 101/16pEin Belastungs- und Veräußerungsverbot entfaltet nur dann absolute Wirkung, wenn es gemäß § 364c bzgl einer unbeweglichen Sache zwischen bestimmten Angehörigen vereinbart und verbüchert wird. Es geht aber grundsätzlich mit dem Tod des Verbotsbelasteten unter, um die...
Tatsächliche Übergabe bei Grundstücken
OGH 5 Ob 82/15tDass für Schenkungen ohne tatsächliche Übergabe ein Notariatsakt erforderlich ist, gilt unter Juristen als allgemein bekannt. Bezüglich unbeweglicher Sachen ist im Grundbuchsverfahren grundsätzlich ein urkundlicher Nachweis über diese tatsächliche Übergabe von...
Einräumung eines Belastungs- und Veräußerungsverbots
5 Ob 53/16dDie Antragstellerin hatte von ihrem Vater eine Liegenschaft geschenkt bekommen und ihm und ihrer Mutter auf dessen ausdrückliches Ersuchen ein Belastungs- und Veräußerungsverbot gem § 364c ABGB eingeräumt. Nachdem das Rekursgericht in dieser Causa zunächst festgestellt...
OGH-Entscheidung: Keine Gewährleistung für unsanierte Wohnung
7 Ob 156/16sWenn man eine Wohnung kauft, sollte man sich umfassend über ihren Zustand informieren. Besonders, wenn es sich um einen unsanierten Altbau handelt. In der vorliegenden Rechtssache hat der Kläger jedoch relativ gut über die Umstände Bescheid gewusst, da er die Wohnung seiner...




